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Wie wir sind . . . .

Das Leben hinterlässt seit der Zeugung seine Eindrücke. Ob wir erwünscht waren oder nicht, Erziehung, was die Eltern während der Kindheit für Erfahrungen gemacht haben, in der Beziehung, mit der Erziehung, im Umfeld von Existenz und Arbeit, mit ihren eigenen Werten und Mustern.

Wenn wir der Phase der Kindheit entwachsen, als Jugendliche,
kommen neue Beeinflussungen, Freunde, Cliquen, das immer noch vorhandene familiäre Umfeld, die Verwandten. Alle haben eine Vorstellung, wie wir sein sollten. Unbewusst oder bewusst versuchen wir den verschiedenen Vorstellungen gerecht zu werden.

Als junge Erwachsene kommen dann Lebenspartner dazu, Sexualität, eigene Kinder.

Immer und in jeder Phase werden wir beeinflusst – und handeln oft aus diesen Beeinflussungen heraus. Wir sind oft fremdgesteuert,
haben das Gefühl, selber so wenig Möglichkeit zu haben, unser Leben in der Hand zu nehmen. Wir erschaffen uns unsere Welt aus Glaubenssätzen, angenommenen Handlungsweisen und Ideen, mit denen wir der Welt begegnen.

Wer bin Ich?

Was will denn Ich?

Wo bin ich echt – was macht mich aus?

Was sind meine wahren Bedürfnisse?

Was ist mir wichtig im Leben?

Welche Werte möchte ich Leben?

Im allgemeinen Lärm des Umfelds, des Daily Business, kommen wir selten dazu, diese Fragen zu stellen – und erst recht nicht dazu, Antworten darauf zu finden.

Die drei Hauptebenen, die unsere Persönlichkeit ausmacht, sind unser Körper, unsere Gedanken und unsere Gefühle. Diese Drei reagieren in komplexen Regelverhalten aufeinander, miteinander – gegeneinander. Wenn sich das Eine ändert, ändern sich auch die Anderen.

All Beeinflussungen haben ein Zuhause in uns. Für die Traumata ist es der Körper, für die Werte ist es unser Denken, und alles zusammen wirkt auf unsere Gefühle. Wir nehmen es wahr, im täglichem Umgang, bei allem was wir tun. Wir bemerken, teilweise mit Verwunderung, dass unser Handeln nicht das ist, was wir wollen, dass unsere Worte nicht wirklich unsere Worte sind. Kurz gesagt, dass wir es lieber anders hätten. Und doch sind wir gefangen, begrenzt, können es nicht ändern. Können wir es wirklich nicht ändern?

Meine Erfahrung ist: Wir können!

Wichtig dabei ist – wir können an allen drei Hauptebenen unserer Persönlichkeit anfangen. Die Wirkung ist grösser,
wenn wir mehrere Ebenen gleichzeitig einbeziehen. Das Bewegen zu einem Thema ist wie der Boden, aus dem Veränderung wachsen kann. Wenn wir uns frei bewegen, unserem Körper die Möglichkeit geben, sich auszudrücken, kommen Gefühle und Gedanken.

Es ist nicht nötig, das „Problem“ zu lokalisieren, zuzuordnen, genau zu betrachten. Es genügt, festzustellen, welche Verhaltensweisen uns in unserem Leben behindern, damit zu beginnen. Ob es sich um ein Trauma oder einen Glaubenssatz handelt – es beeinflusst die Methode zur Auflösung kaum. Denn auch Traumas führen zu Glaubenssätzen, Erfahrungen aus der Anwendung unserer Glaubenssätze können traumatisierend sein.

Die Methode? Als Methode für die Begleitung verwende ich den Tamalpa Life Art Process. Dieser Prozess, initiiert von der amerikanischen Tänzerin Anna Halprin, strukturiert und dokumentiert von ihrer Tochter Daria Halprin, verwendet als Bindeglied zwischen der Bewegung und den emotionalen und mentalen Prozessen, die Kunst. Malen und Schreiben führen unmittelbar und schnell zu verborgenen Themen, verschaffen Zugang zum Unterbewusstsein. Wenn nun Gedanken kommen wie – ich kann nicht malen und schreiben – oder ich kann nicht Tanzen – dann haben wir ja schon einen ersten Glaubenssatz um anzufangen!

Eine Eigenart dieser Methode ist, dass sie nicht bewertend ist. Es gibt nicht ein schönes oder hässliches Bild – oder einen guten oder schlechten Text – es ist, was es ist. Ein Ausdruck der im Moment entstanden ist. Wir arbeiten damit, reagieren darauf mit Mitteln, die keine Wertung zulassen. Aber Gefühle und Gedanken, Bewegungen und Worte.

Das Beste zum Schluss. Die Methode funktioniert sofort! Wenn man sich auf den Prozess einlässt, verändert das einmalige „Machen“ unser Leben. Es fängt an zu wirken, ohne dass man täglich und womöglich bis ans Lebensende Übungen machen muss.

Unser Gewinn? Wir werden schön! Dies ist nicht wertend! Denn wenn wir uns auf den Prozess einlassen, entwickeln wir unser Wesen so, dass es von Innen her strahlt, dass die Mitmenschen uns Wahrnehmen, dass wir offen und positiv sind. Wir entwickeln eine innere Ruhe, fühlen uns mehr zuhause in unserem Körper, fühlen uns auch sicherer in unseren Entscheidungen. Wir handeln von innen heraus.

Überzeugt?

Bereit?

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